„Wir müssen unsere Klienten, aber auch uns selbst schützen“
Wie sieht die Arbeit von Pflegekräften der ambulanten Dienste bzw. Sozialstationen jetzt in der Corona-Krise aus? Sie können nicht einfach zuhause bleiben oder ihren Dienst im Home-office ableisten. Sie müssen hinaus zu den Menschen, die ihre Hilfe und Pflege benötigen. Wir haben bei der Sozialstation in Augsburg-Hochzoll nachgefragt.
Erschienen am:
18.03.2020
Herausgeber:
Caritasverband für die Diözese Augsburg e. V.
Auf dem Kreuz 41
86152 Augsburg
Gudrun Jansen, Geschäftsführerin und Leitung der Sozialstation Augsburg Hochzoll Friedberg und Umgebung Ökumenische Ambulante Pflege gGmbH, ist ständig am Ball, übernimmt den Telefondienst, spricht mit Klienten wie auch Pflegekräften über ihre Sorgen. „Wir alle sind nun jetzt alle gefordert, umsichtig zu sein, alle Sorgfaltspflichten einzuhalten und unseren Teil zur Bewältigung der Corona-Kreise zu leisten.“
PDL Urlike Hopfes mit Schutzanzug
Jede Pflegekraft der Sozialstation Augsburg Hochzoll Friedberg und Umgebung Ökumenische Ambulante Pflege gGmbH fährt nur in der Schutzmontur zu den Klienten. Dazu gehören der Schutzanzug, der Mundschutz, die Schutzbrille wie auch die Schutzanschuhe. Pflegedienstleitung Ulrike Hopfes hat die Montur hier für das Foto angezogen. Ein Schild weist zusätzlich auf die Tragepflicht hin.
Sozialstation Augsburg-Hochzoll - Hinweis auf Entsorgung der Schutzkleidung
Bevor die Pflegekräfte die Station wieder betreten, müssen die Pflegekräfte ihre Schutzkleidung ablegen und sie in die Plastiktüte entsorgen sowie ihre Hände desinfizieren.
Sozialstation Augsburg-Hochzoll - Hinweis zur Entsorgung der Schutzkleidung - Bildauszug
Bevor die Pflegekräfte die Station wieder betreten, müssen die Pflegekräfte ihre Schutzkleidung ablegen und sie in die Plastiktüte entsorgen sowie ihre Hände desinfizieren (Bildauszug).